MPU 2017-07-27T19:40:57+00:00

Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU)

Die MPU wird von der Behörde angeordnet, wenn Zweifel an der charakterlichen Eignung des Kraftfahrers bestehen.

Um diese Zweifel auszuräumen, muss die Behörde von der wiederhergestellten Eignung überzeugt werden. Dies kann durch eine positive MPU erfolgen.

Die MPU besteht aus vier Teilen:

  1. Fragebögen: Diese dienen zur Erkennung eventuell bestehender gesundheitlicher Probleme und bilden eine der grundlegenden Voraussetzungen. 
  2. Leistungstest am Computer-Testgerät: Schnelligkeit, Genauigkeit, Konzentration und Durchhaltevermögen werden durch verschiedene Prüfungen getestet. Leistungsmängel am Computer-Leistungstest können bei einer MPU-Fahrverhaltensbeobachtung ausgeglichen werden.
  3. Medizinische Untersuchung: Der Arzt führt eine med. Untersuchung zur Kraftfahrtauglichkeit durch. Dabei werden auch anlassbezogene Untersuchungen durchgeführt und Befunde erhoben (z.B. Alkohol, Drogen etc.).
  4. Psychologisches Untersuchungsgespräch: Bei diesem ca. einstündigen Teil muss dargelegt werden, warum man sich früher falsch verhalten hat und wie sich Einstellung und Verhalten verändert haben.  Oft ist es ein Mangel an Vorbereitung, welcher 85% der Teilnehmer während dieses Gespräches beim ersten Mal scheitern lässt.

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